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Update zur Erfassung stationärer Aufenthalte

Befinden sich Klienten in stationärer Behandlung, können Obergrenzen für die pro Woche zu leistenden Fachleistungsstunden mit dem Kostenträger vereinbart worden sein. Es muss dann sichergestellt werden, dass nicht mehr Fachleistungsstunden erbracht werden als abgerechnet werden dürfen. Andererseits können beim Klienten auftretende Besonderheiten auch dazu führen, dass trotz des stationären Aufenthalts die Limitierung im Einzelfall nicht greift.

Wir haben daher in der digitalen Klientenakte die Möglichkeit geschaffen, den jeweiligen Zeitraum der stationären Aufenthalte des jeweiligen Klienten zu erfassen und dabei für den konkreten Klienten und konkreten Zeitraum die jeweils geltende Limitierung der Fachleistungsstunden einzutragen. Auf diese Weise könnten zum Beispiel Aufenthalte, die innerhalb der Woche an einem Mittwoch beginnen und innerhalb der übernächsten Folgewoche an einem Dienstag enden, in Aufenthalte von Mittwoch bis Sonntag, von Montag bis Sonntag und von Montag bis Dienstag unterteilt und für jeden Zeitraum unterschiedliche Limitierungen eingetragen werden, wenn nicht für den Gesamtaufenthalt ohnehin keine Limitierung vereinbart worden ist.

Das Zeiterfassungsmodul von BeWoWare prüft bei Eintragung einer Fachleistungsstunde nun automatisch, ob eine Limitierung der Fachleistungsstunden vorliegt und die Eintragung von Fachleistungsstunden noch abrechenbar ist. Falls nicht, können die Stunden nicht mehr erfasst werden. Diese Kontrolle verhindert fehlerhafte Abrechnungen durch nicht abrechenbare Leistungen. Wird bei Erfassung allerdings festgestellt, dass eine fehlerhafte Limitierung eingetragen worden ist, kann diese geändert werden. Aufgrund des Rechtskonzepts von BeWoWare ist es möglich, das Recht zur Eintragung und Änderung von Limitierungen nur bestimmten Personen zuzuordnen. Sinnvollerweise erhalten Mitarbeiter aus der Verwaltung das Recht.

Manche Kostenträger verlangen auch die Aufnahme von stationären Aufenthalten in die Endabrechnung. BeWoWare unterstützt dies, indem die eingetragenen Aufenthalte automatisch in die Endabrechnung übernommen werden. Im Ergebnis führt dies zu einer leichteren und damit schnelleren Überprüfung der Endabrechnung durch den Kostenträger und damit zu einem schnelleren Zahlungsfluss.